Schon früh entdeckte Jaguar den Motorsport für sich – kein Wunder, denn die effizienten und kraftvollen Motoren konnten schon in den 30er und 40er Jahren PS- und Geschwindigkeitsfans überzeugen. Der Schritt zum Motorsport war nur logisch. Selbst die Beiwagen, mit deren Produktion der Jaguar-Konzern sich bei der Gründung zuerst beschäftigte, war dabei vertreten.

Die ersten Erfolge im Motorsport

Jaguar Gründer William Lyons und sein Partner William Walmsley fingen 1922 mit dem Bau von Motorad-Beiwagen an. Doch selbst die findet man auch im Motorsport wieder: So waren die Swallow-Beiwagen – Swallow Sidecar hieß die Firma vor der Nutzung des Jaguar-Markennamens – bereits bei der Tourist Trophy auf der Isle of Man zu sehen. Doch es dauerte noch einige Jahre bis auch die ersten Jaguar-Vorläufer, beispielsweise der SS100, der in Zusammenarbeit mit dem Autobauer „Standard“ entwickelt wurde, an Autorennen teilnahmen – verbuchen konnte man unter anderen diese Erfolge:

  • Sieg bei der Alpenfahrt 1936 (Fahrzeug: SS 100)
  • Doppelsieg bei der Royal Automobile Club Rallye 1936 (Fahrzeug: SS 100)
  • Doppelsieg auf der Rennstrecke Silverstone 1949 (Fahrzeug: XK 120)
  • Sieg auf der internationalen österreichischen Alpenfahrt 1950 (Fahrzeug: XK 120)

Der SS 100 wurde damals noch nicht unter dem Jaguar-Namen geführt. Als man dies jedoch ab 1945 für neue Modelle schrittweise einführte, wurden durch eine Weiterentwicklung der Technik, auch die Siege zahlreicher. Der XK 120 beispielsweise fuhr bereits als erster echter Jaguar zahlreiche bekannte Rennen.